Tagebuch

Queenstown – die Actionstadt

Queenstown hat mich gecatcht. Auf voller Linie. Ich habe mich sofort super wohl gefühlt. An dem Tagen dem wir angekommen sind, sind wir in ein Infocenter reingetingelt und haben dort relativspontan einen Fallschirmsprung und den Navis Canyon Swing – die größte Schaukelnder Welt gebucht. Den Fallschirmsprung mit Eric zusammen und den Canyonswing mit Xandi,dadurch, dass wir alle zusammen gebucht haben, wurde es ein bisschen günstiger. Der Fallschirmsprung sollte direkt am nächsten Tag ein und der Swing noch einen später.

Um neun Uhr waren Eric und ich also bei dem Startpunkt, bekamen einskurze Einweisung und wurden dann mit dem Bus zum Abflugspunkt gefahren. Es lief Tom Petty – Free Falling. Passender geht nicht 😉 Am Flughafen angekommen wurden wir direkt dirchgeschickt,weil wir noch mit dem nächstenFlugdirekt hochfliegen sollten. Irgendwie haben wir uns aber missverstanden, sodass wir uns auf das Sofa, von woraus du den Fallschirmpackern beim zusammenlegen der Fallschirme zusehen konntest setzten. Als wir gerade den größten Lachflash geschoben haben kam auf einmal eine Frau und meine das Flugzeug würde schon auf uns Warten.Problem: ich musste nochmal auf die Toilette. Ihre Antwort: „Run!“

Nachdem wir dann fertig angezogen waren, unsere Tandem-Partner kennengelernt haben konnten wir losstarten. Während dem ca 10 Minütigen Flug nach Oben, der so ein bisschen noch Senic-Flight sein sollte, bekam ich auf einmal das Bedürfnis aus diesem Flugzeug rauszuspringen, was total komisch war, da ich ja garkein Ahnung hatte wie das so ist. Wir saßen alle voreinander in einer Reihe und dann ging die Luke auf und die ersten Sprangen raus und schwupp waren sie weg. dann rutschte Eric an den Rand. Als nächstes war ich dran. Wir rutschten an den Ausgang, es ging alles so schnell und schon sind wir rausgesprungen. Im ersten, kurzen Moment hatte man diesen Adrenalin-Kick im Bauch, aber es ist unwahrscheinlich, wie schnell sich der Körper an den freien Fall gewöhnt hat. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Wir sind sogar durch eine Wolke gefallen. Durch eine Wolke!

Kurz unterhalb öffnete sich der Fallschirm und man wurde abrupt abgebremst. Jetzt wurde die Sicht frei über ganz Queenstown, die Remarklables (die Berge dort) und den Lake Wakatipu. Die perfekte Location. Auf dem ca 5 Minütigen Gleitflug nach unten durfte ich sogar mal selbst lenken. Bei der Landung, bei der man bis zuletzt recht schnell war und dann ganz schnell abgebremst hat, sind wir richtig sanft auf dem Rasen gelandet. „Smooth“ war das was Eric und ich beide nach der Landung gesagt haben stellte sich heraus.

Ganz ehrlich, dieser Fallschirmsprung war das aller aller beste, was ich je in meinem Leben gemacht habe. Es war einfach der Oberhammer!

Und am nächsten Tag ging es direkt weiter mit dem Canyon Swing. Ebenfalls mit dem Bus zu dem Canyon gefahren, was erstmal eine echt coole Strecke war. Dort angekommen konnten wir ,sobald wir fertig waren, auf die an Stahlseilen befestigte, aber frei hängende Plattform über eine Hängebrücke laufen. Von hier aus ging der Swing und das menschliche Katapult los. Am Anfang hatten wir noch ziemlich Respekt vor der Höhe, doch je länger wir dort standen desto mehr hat man sich daran gewöhnt (nach dem Swing war es überhaupt nicht mehr hoch)

Es waren drei oder vier vor uns. Dann waren wir dran und konnten uns zusammen auf diese Tandem-Schaulkel setzen, wurden festgemacht und schon von der Plattform runtergefahren. Der Typ, der das gemanaged hat meinte wir sollen diese gelben Bänder festhalten – keiner von uns hat gecheckt was wir machen sollen gucken so verwirrt und in dem Moment lost er die Schaukel und wir rasten erstmal 70 Meter mit dem Gesicht nach unten im freien Fall auf den Erdboden zu. Dann ging es in den Swing über und wir schwangen noch zwei- dreimal nach, bevor wir wieder hochgezogen wurden. Es hat sich ja so gelohnt! Wirkliches super viel Spaß, wir wollten direkt nochmal 🙂

Aber auch der Rest von Queenstown hat überzeugt. Die Innenstadt – zu der wir von unserem Campingplatz nur 15 Minuten gelaufen sind – ist super schon. Es gibt einen Strand, einen kleinen Park ebenfalls am Wasser und viele schöne Läden. Jeden Abend ist es schwer eine Bar ohne Livemusik zu finden.Queenstown ist eine Stadt für Busking- Straßenmusik – auch an der Promenade findet man immer mehrere Musiker. Ich liebe so etwas!

Wir waren in der Ice Bar, wo es minus 8 Grad kalt war. Das war echt ne super lustige Aktion. Haben einen super fetten Shake getrunken und im Undergroundclub feiern – wir haben das Leben gelebt 😉

Ferg Burger ist nicht zu vergessen. Der Berühmte und einer der Besten Neuseelands. Das musste natürlich ausgetestet werden. Definitiv wird er seinem Namen gerecht. Nach 15 Minuten anstehen und nochmal 10 Minuten aufs essen warten, was so gesehen super schnell ist, wenn man bedenkt wie viele Menschen dort waren und wie Lange man in einem Restaurant wartet. Ich habe den southern swine mit Avocado,Bacon und Käse genommen. Ehrlich der Beste Burger den ich je gegessen habe. So viele verschiedene Soßen und es passte einfach alles so gut zusammen. Auch die Pommes waren der Hammer.

1 Kommentar Neues Kommentar hinzufügen

  1. Hallo Pia.
    Habe heute morgen nochmals deinen kompletten Blog-Verlauf durchgeschaut.
    Ist schon wunderschöner Wahnsinn, was da so in den vergangenen Monaten alles zusammen gekommen ist.
    So viele tolle Bilder und Kommentare von dir für uns, so (vermutlich) unzählige unfassbare Eindrücke, Erlebnisse und Begegnungen für dich.
    GRANDIOS !
    Es ist ein Fest für mich -mit innerem Blumenpflücken ;-))- aus der Ferne mitzuerleben, wie gut es dir dort geht und welch glückliche Zeit du in Neuseeland hast.
    Ich wünsche dir, dass es auch in den restlichen Wochen und Monaten so bleibt
    Hoffentlich lässt du uns, ZuhausevorsichhinDümpelnden, weiterhin durch deinen Blog teilhaben.
    Liebe Grüße aus der Heimat.
    Papa
    KOPF HOCH, AUCH WENN DER HALS SCHMUTZIG IST !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.