Tagebuch

Ab in den Süden

Wo es ironischerweise immer Kälter wird. Nachdem wir ein paar Tage in Wellington verbracht haben – einer der entspanntesten Abende, als wir zu viert einfach einen Billardabend im Hostel gemacht haben und irgendwelche Kleidungsstücke in die Löcher gestopft haben um uns die Kosten zu sparen 😉 – haben wir die Fähre in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar genommen. Nachts ist diese einfach günstiger. Trotz dass es kalt war saßen wir (bzw. die zwei, drei, die von den 6 noch übrig waren) die ganze Fahrt über oben auf dem Deck und haben uns eingekuschelt in Schlafsäcke den Sternenhimmel angesehen.

Picton war der Ort an dem die Fähre anlegte. Ein kleines aber schönes Urlaubsörtchen. Nachdem wir hier in nem Park ein bisschen Schaf nachgeholt haben, sind wir an der Ostküste Richtung Süden gefahren. Stops in Blenheim und Kaikoura. Kaikoura, die Stadt des Walewachings, war eine super entspannte Küstenstadt, die ihr eigenes Fair hatte. Auf dem kostenlosen Campingplatz dort hatten wir einen super krassen Sternenhimmel. Das war schon echt unfassbar. Man hat sowohl die Milchstraße, als auch zwei Galaxien sehen können.

Eins der vielen Vorteile der Reise in der Gruppe ist es zusammen zu Kochen und zu essen. Das ist echt immer ein schönes Zusammensein. Da immer irgendwie die Campingstühle fehlen spielt sich unser Leben zu 70% auf dem Boden ab, aber das stört keinen, es st sogar noch gemütlicher, find ich.

In den nächsten Tagen sind Wir runter bis nach Christchurch gefahren, wo wir ebenfalls auf einem kostenlosen Campingplatz ein paar Tage bleiben wollten. Was ganz cool war ist, dass genau über die Tage an denen wir in Christchurch waren ein Straßenkünstler-Fetsival war In einem Fitnessstudio kostenlos geduscht, indem man sich durch die Hintertür reingeschlichen hat, nach dem Sport kurz in den Fluss am Campingplatz gesprungen, die bisher beste Pizza am neuen künstlich angelegten Fluss in Christchurch gegessen – so lässt es sich Leben…

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